Am 7. September 2025 gab es eine totale Mondfinsternis. Leider störten Wolken den Himmel über Schleswig-Holstein.

Markante Bauwerke, Skylines usw. sind reizvolle Standorte zum Fotografieren.
Bei der Vorbereitung hilft die Photo-Ephemeris-App:
https://photoephemeris.com/de/web
Sie liefert alle wichtigen Daten wie Richtung, Uhrzeiten usw.
Wir waren am Leuchtturm Westerhever. Unser Schatten zeigt uns, wo wir ihn am östlichen Horizont suchen mussten. Als die Sonne gegen 20:00 Uhr unterging, lag der Mond schon voll im Erdschatten und war zunächst schwer zu erkennen.


Es war nicht leicht, bei dem schwachen Licht zu fokussieren und richtig zu belichten,
(ISO 3200, Blende 5,6, 1/4tel Sekunde). Bei längeren Belichtungszeiten wurde der Mond zunehmend unschärfer – er wanderte.
Empfehlungen: Fotografieren Sie im RAW-Format, um in der anschliessenden Bildbearbeitung zwei bis drei Helligkeitsstufen herauszukitzeln.
HDR können Sie versuchen, wenn Ihre Kamera das anbietet; nutzen Sie in den Voreinstellungen die Werte in Richtung + (heller). Mit manuellen Belichtungsreihen gelingt das nicht; dazu wandert der Mond zu schnell.
Nehmen Sie eine Kopflampe mit, um die vielen selten genutzten Bedien-Elemente Ihrer Kamera im Dunkel der Nacht zu finden.
Ein ausführlicher Beitrag zur Mondfotografie steht auf unserer Fotokurs-Seite:
https://der-fotokurs.org/mondfotografie-2/
Ab 22:00 Uhr kam der Mond als Sichel aus dem Kernschatten heraus und zeigte sich zunehmend fotogen am Nachthimmel über der nächtlichen Kulisse –
wie bei der partiellen Mondfinsternis über dem weihnachtlich erstrahlenden Packhaus.
